WSV Männer in Topform

Am Sonntag ging die Männermannschaft des WSV Speyer zum ersten Mal in der Landesliga der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Worms an den Start und es sollte ein turbulenter Tag werden. Die Aktiven hatten das große Ziel nicht gleich wieder in die Bezirksliga abzusteigen und verstärkten sich mit zwei jungen Masters Heiko Zinsmeister und Jens Briegel. Die beiden „Senioren“ ließen es auch gleich zu Beginn mächtig krachen. Jens schwamm persönliche Bestzeit über 100 m Lagen und Heiko machte einen Frühstart bei den 50 m Brust, die er allerdings selbst noch einmal nachschwimmen konnte und dabei sogar noch seine Zeit verbesserte. Mit 5 Starts innerhalb von 6 Stunden legten die Jungs eine Bestzeit nach der anderen hin und peitschen sich gegenseitig an, denn am Ende zählten nur die erschwommenen Punkte über den Verbleib in der Liga. Die meisten Punkte und einen Vereinsrekord über 50m Schmetterling (0:26,25 min.) erzielte Jens Briegel (3021), Felix Dlapka und Ole Hausdorf beide 2542 Punkte, Maksim Schreck (2332), Heiko Zinsmeister mit 3 Starts 1599 Punkte, Bastian Vogelsang mit 1575 Punkten, Leon Handermann 3 Starts 842 Punkte. Andreas Drees, Philipp Lischer und Mirko Skribanek komplettierten das Team mit je einem Start. Nach dem Vormittagsabschnitt, sozusagen der Halbzeit war schon abzusehen, dass die Wassersportler auf keinen Fall absteigen würden, sondern sich unter den ersten vier Mannschaften befanden. Am Nachmittag wurde noch ein Zahn zugelegt und so erreichten die Schwimmer eine Gesamtpunktzahl von 15242 und somit den verdienten dritten Platz. Mit dieser hervorragenden Punktzahl besteht jetzt die Möglichkeit sich am 15. November in Koblenz für die nächst höhere Liga, der Landesliga Rheinland-Pfalz, zu qualifizieren.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Jens Briegel: 100 m Lagen in 1:03,58 min.; 50 m Rücken in 0:29.99 min.; 100 m Delfin in 0:59,87 min.; 50 m Delfin in 0:26,25 min. (neuer Vereinsrekord) und 50 m Freistil in 0:25,90 min.

Felix Dlapka: 100 m Brust in 1:14,46 min., 400 m Lagen in 5:20,77 min., 100 m Rücken in 1:06,24 min.,  50 m Brust in 0:33,55 min. und 50 m Rücken in 0:30,87 min.

Ole Hausdorf: 200 Rücken in 2:20,99 min., 100 Rücken in 1:04,36 min.,400 m Freistil in 4:42,45 min., 200 m Freistil in 2:11,97 min. und 1500 m Freistil in 18:44,85 min.

Maksim Schreck:200 m Freistil in 2:12,27 min., 200 m Lagen in 2:42,12 min., 50 m Freistil in 0:26,43 min., 100m Freistil in 0:59,06 min. und 400 m Lagen in 5:34,28 min.

Heiko Zinsmeister: 50 m Brust in 0:32,90 min., 100 m Lagen in 1:06,57 min., 100 m Freistil in 0:58,58 min.

Bastian Vogelsang: 100 Delfin in 1:14,13 min., 200 m Brust in 3:05,25 min., 100m Brust in 1:23,94 min., 200 m Lagen in 2:46,80 min. und 200 m Delfin in 3:05,74 min.

Leon Handermann. 1500 m Freistil in 22:56,59 min., 200m Rücken und 400 m Freistil in 5:28,26 min.

Andreas Drees; 200 m Delfin in 3:15,25 min.

Philipp Lischer: 50 m Delfin in 0:35,13 min.

Mirko Skribanek: 200m Brust in 3:12,62 min.

 

 

WSV Damen mit persönlichen Bestleistungen

Am vergangenen Samstag waren die Damen des WSV Speyer e.V. in der Bezirksliga der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Mainzer Unibad am Start. Mit persönlichen Bestzeiten von Christina Spindler, Carolin Kelso, Rebekka Klinck, Nadine Sieber, Serafine Stauder, Julia Pfirrmann, Anna Ciucka, Sina Vogelsang und Franziska Meier über die verschiedenen Strecken konnten sie der starken Konkurrenz von 8 Vereinen aus dem Südwestdeutschenschwimmverband Paroli bieten. Dabei schwamm unsere jüngste Teilnehmerin Christina Spindler, Jahrgang 95, in 0:30,70 min die beste Zeit des Wettkampfs über 50 m Freistil. Nadine Sieber, Jahrgang 87, über 800 m Freistil 10:38,69 und über 400 m Freistil in 5:08,30 war die schnellste aller weiblichen Teilnehmerinnen. Mit jeweils fünf Starts sammelten Nadine Sieber 2309 Punkte, Anne Kelso 2083 und Christina Spindler 2160 die meisten Punkte für das WSV Frauenteam. Im 1. Abschnitt hatten die Schwimmerinnen mit zwei Disqualifikationen zu kämpfen, die sie aber mit Carolin Kelso, als verstecktes heißes Eisen im Feuer, optimal zu ihren Gunsten nutzen konnten. Trotz der guten Leistungen blieb leider nur der 2. Platz. Somit konnte der Absteiger aus der nächst höheren Liga aus Pirmasens nicht übertroffen werden und so werden die Damen im Jahr 2009 einen weiteren Versuch starten, um zu den Männern in die Verbandsliga aufzusteigen.